Trauerbegleitung


Wo wir auch Leben, welche Sprache wir auch sprechen mögen, alle Menschen teilen eine gemeinsame Erfahrung: Den Verlust eines geliebten Menschen. Dieser Verlust kann uns ohne Vorwarnung treffen oder er kündigt sich an, ohne dass wir es verhindern können.

Der Verlust verändert den Menschen für immer, denn diese Art von Erfahrung gehört zu der schwersten Art von Kummer, die es im Leben gibt und deren Verarbeitung gehört zu den schwierigsten Aufgaben, die das Leben stellen kann.

Der Mensch ist mit seinen Lieben so stark verbunden, von Herz zu Herz bis in die kleinste Faser seines Körpers, so dass ihn der Abschied, besonders wenn es sich um ein Kind oder Lebenspartner handelt, zutiefst trifft und innerlich zerreißt. Man sagt, das „ Herz bricht“ oder man „stirbt mit“, wenn man einen geliebten Menschen verliert.
Immer wenn ein geliebter Mensch stirbt, stirbt mit ihm auch die gemeinsame Zukunft, die Freude und die Hoffnung, die „Welt bricht zusammen“. Der gesamte Lebensentwurf und das Glaubenssystem geraten außer Kontrolle, der Hinterbliebene verliert „den Boden unter den Füßen“.

Damit der Mensch nicht am Schmerz zerbricht, muss er Trauern.

Die Art und Weise, wie der Hinterbliebene mit seinem Kummer umgeht und ihn verarbeitet, ist von entscheidender Bedeutung für das ganze weitere Leben. Wenn der Kummer und der Schmerz nicht richtig verarbeitet werden, kann es zu Zynismus und Verbitterung kommen, im schlimmsten Fall auch zur Depression und Suizid. Der Trauernde erlebt verschiedene Phasen der Trauer, vom ersten Schock über das Leugnen, Schuldgefühle und Wut bis zum Akzeptieren und Loslassen. Es ist sehr wichtig die verschiedenen Phasen zuzulassen, nicht aber, in einer Phase stecken zu bleiben, z.B. in der Phase des Leugnens oder der Schuldgefühle.

Andere Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen sowie oftmals auch Ärzte und Geistliche sind nicht selten überfordert in solcher Situation zu helfen, die richtigen Worte zu sagen oder zu schweigen.

Gern stehe ich Ihnen in dieser schwierigen Zeit bei, nur zu gut kann ich jeden ihrer Gedanken verstehen und ihre Gefühle nachempfinden. (2004 verlor ich meinen 17jährigen Sohn und 2005 meine Mutter)

Die Zeit heilt viele Wunden, nicht aber den Verlust eines geliebten Menschen. Trauer ist keine Krankheit die irgendwann oder mit irgendwas geheilt werden kann. Trauer ist chronisch, Trauer gehört von nun an zum Leben dazu.

Aber man kann lernen damit zu leben, dabei würde ich Ihnen gern helfen.
Liebevolle einfühlsame Beratung/Betreuung auch für Kinder und Jugendliche!

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